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Aber das Allerschönste an der silbernen Hochzeit Onkel Raimunds war doch, dass ich mich dort bekehrt habe! Mit diesen lebhaft herausgesprudelten Worten war Erika von Burgstett in das behagliche Wohnzimmer des Pfarrhauses getreten, in dem sie bei ihrer verheirateten Schwester Helene eine zweite Heimat gefunden hatte, denn das junge Mädchen war Waise.
»Onkel Raimund hat doch kein neues Evangelium«, sagte ihr Schwager Arno Ludwig etwas missgestimmt; »ich meine, das alte biblische, das bei uns verkündigt wird, sei gut und recht - auch für dich!« Die junge Erika stößt mit ihrer Bekehrung im Pfarrhaus auf Unverständnis. Auf anschauliche Weise beschreibt Käthe Dorn hier, wie Gott Menschen ändern kann.
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