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Bestell-Nr: EuE1982
Autor/in: div.
Titel: Ermunterung und Ermahnung - Jahresband, 1982
Preis: 2,90 €
Format: 17.5 x 11,5 cm
Seiten: 384
Gewicht: 230 g
Verlag: CSV Verlag
Erschienen: 1982
Einband: Hardcover gebunden
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
gebundene Jahrgänge, (lieferbar) Monatsschrift für Gläubige, mit dem Anliegen, die Lehre des Wortes Gottes über die Person des Herrn Jesus, die Stellung des Christen, das Zusammenkommen der Gläubigen, die Zukunft usw. in ihren Zusammenhängen vorzustellen und auf unsere Zeit und Bedürfnisse anzuwenden.
INHALTSVERZEICHNIS
Eine geöffnete Tür... 1
Göttliche Leitung... 6
„So der Herr verzieht... 14
Leben aus dem Tode... 17
Glaube, nicht Gewohnheit... 23
Besonderheiten im Text der Heiligen Schrift... 24, 122, 281
Preis und Anbetung (Gedicht)... 27
Samuel, der Mann Gottes... 28, 59, 93, 126, 155
Das Brot des Lebens... 33
Die drei Freunde Hiobs... 35
Gottes Allwissenheit... 41
„Übrigens... 42, 74, 107
Gnade und Heiligkeit... 52
Das Wort Seiner Gnade... 55
Die Zartheit Christi... 56
Fragen und Antworten... 57, 90, 153, 181, 250, 312, 345, 378
„Es ist vollbracht!"... 65
Mit Ihm auf dem heiligen Berge... 66
Gottes Unumschränktheit... 82
Dem Gesetz gestorben... 83
Isolation... 86
Der Wandel im Glauben... 89
Geistliche Kraft... 97
„Lehrer, wo hältst du dich auf?"... 99
Dienst - hier und droben... 117
Des Christen Umgang in der Welt... 117
Der Gott des Friedens 129
Jabez... 132
Der Nasir... 135
Christus innen und außen... 138
Dorkas oder der Dienst an Armen... 139
Gesunde Kindererziehung 145
Das Schwert des Geistes (Gedicht)... 160
„Bringet sie mir her!"... 161
Die Wichtigkeit des Evangelisierens 168
Die Zukunft der Nationen 172
Des Dieners Wahlspruch 176
Kann ewiges Leben verloren werden? 180
Die Glückseligpreisungen 183, 220
Gnade und Friede... 193
Herr, Deinen Weg (Gedicht)... 195
Schaue Ihn an!... 196
Das Alabasterfläschchen... 203, 229
„Bewahre das anvertraute Gut" 210
Ein Brief über Brüderversammlungen... 216
Seine Brüder richten 217
Das persönliche Gebet 219
Christus als Gegenstand für das Herz 225
Gedanken... 233, 273
„Tut den Bösen von euch selbst hinaus!"... 234
Gedanken zur revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 240, 274
Salomo... 251, 283, 315, 347, 380
Voll innigen Mitgefühls... 257
Schmerzlicher Verlust 259
Die Tränen Christi 260
Der Friede mit Gott und der Friede Gottes... 260
Wahre Gemeinschaft und Anbetung 265
Das Essen des Sündopfers 270
Ein wenig 280
Christus - Wasser und Brot 289
Gottgemäßes Verhalten in Tagen des Ruins 293
Ungebildete Leute 301
Arme und Reiche in dem gegenwärtigen Zeitlauf . . 305
Die geöffneten Himmel 321
„Wir sehen aber Jesum" 322
Kurze Einführung in den Hebräerbrief 324
Die Liebe Christi 330
Liebet nicht die Welt 331
Dinge geoffenbart durch den Geist 343
Stille (Gedicht) 353
Gebet 354
Gebetserhörungen... 360
Ruhe des Herzens... 364
Das Tal Achor... 365
Verschwender... 371
Ein starker Trost... 374
Kritik 377
Göttliche Leitung
„Jehova, unser Gott, redete zu uns am Horeb und sprach: Lange genug seid ihr an diesem Berge geblieben; wendet euch und brechet auf und ziehet nach dem Gebirge der Amoriter."
5. Mose 1, 6. 7.
Welch ein seltenes Vorrecht für ein Volk, den Herrn so nahe zu haben und so interessiert zu sehen an allen ihren Bewegungen und Angelegenheiten, mochten sie groß oder klein sein! Er wußte, wie lange sie an einem Orte zu bleiben und wohin sie hernach ihre Schritte zu lenken hatten. Sie brauchten sich nicht über die Länge und das Ziel ihrer Reise den Kopf zu zerbrechen, noch über irgend etwas anderes besorgt zu sein. Sie befanden sich unter den Augen und in den Händen des Einen, dessen Weisheit unerforschlich, dessen Kraft allmächtig, dessen Quellen unversiegbar und dessen Liebe unendlich ist, der es freiwillig übernommen hatte, für sie zu sorgen, der alle ihre Bedürfnisse kannte und bereit war, ihnen zu begegnen nach der Liebe Seines Herzens und der Kraft Seines heiligen Armes. Was blieb ihnen denn zu tun übrig? Einfach zu gehorchen. Es war ihr hohes und heiliges Vorrecht, in der Liebe Jehovas, ihres Bundes-Gottes, zu ruhen und Seinen Geboten zu gehorchen. Darin beruhte das Geheimnis ihres Friedens, ihrer Glückseligkeit und ihrer Sicherheit. Sie hatten nicht nötig, Pläne zu machen oder Anordnungen zu treffen. Ihre Tagereisen waren alle bestimmt abgemessen von Dem, der jeden Schritt des Weges vom Horeb
bis nach Kades-Barnea kannte. Sie hatten einfach in glückseliger Abhängigkeit von Ihm Tag für Tag voranzugehen. Welch eine glückliche Stellung und welch ein bevorzugter Pfad! Aber diese Stellung und dieser Pfad erforderten einen gebrochenen Eigenwillen, einen gehorsamen Sinn und ein unterwürfiges Herz. Hätten sie, nachdem Jehova gesagt hatte: „Lange genug seid ihr an diesem Berge geblieben", daran gedacht, ein wenig länger zu bleiben, so hätte dies ohne Ihn geschehen müssen. Auf Seine Gemeinschaft, auf Seinen Rat und Seine Hilfe konnten sie nur dann rechnen, wenn sie auf dem Pfade des Gehorsams wandelten.
So war es mit Israel in der Wüste, und so ist es mit uns. Es ist unser Vorrecht, alle unsere Anliegen in die Hände nicht bloß eines Bundes-Gottes, sondern eines liebenden Vaters zu legen. Er ordnet unseren Pfad, und Er stellt die Grenzen unserer Wohnung fest. Er beschäftigt Sich mit allen unseren Angelegenheiten, mit unserem Ruhen und mit unserem Wandel, und Er sorgt für alle unsere Bedürfnisse. Sein gnädiges Wort an uns ist: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden." Und was dann? „Der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu."
Wie aber leitet Gott Sein Volk denn jetzt? Nicht mehr durch die Stimme, die sich an das menschliche Ohr wendet und nicht durch eine Wolke, die sich erhebt und den Weg weist, sondern durch etwas weit Besseres, Höheres...
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