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„Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen", 5o sprach der Herr zu Israel in jener denkwürdigen Nacht, als Er im Begriff stand, alle Erstgeborenen der Ägypter zu töten. Das Blut war draußen an den Türpfosten und der Israelit drinnen im Hause, so daß er das Blut nicht sehen konnte. Doch dessen bedurfte es auch nicht; denn der Herr sah das Blut, und das genügte vollkommen. Nicht was Israel, sondern was der Herr über dieses Blut dachte, war die Hauptsache. „Wenn ich. das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen". Das war ihre Sicherheit Kein Erstgeborener starb, wo das Blut an den. Türpfosten war. Das Wort, die Verheißung Gottes bürgte den Kindern Israel dafür, und darauf vertrauend,' konnten sie sich ruhig' und fröhlich um das Passaihmahl reihen und Gott preisen füp Seine rettende Liebe iihd herrliche Erlösung.
Ebenso verhält es sich mit uns. Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, reinigt, uns von aller Sünde. Gott hat das Opfer Jesu angenommen, und das Blut ist vor Seinem Angesicht. Das ist unsere Sicherheit. Es ist durchaus nicht die Hauptfrage, was w i r über das Blut und das Opfer Christi denken. Was würde es uns nützen wenn wir uns die erhabensten Vorstellungen über dieses Opfer machten und es über alles, hochschätzten, wenn Gott keinen Wert darauf legte? Und was würde es uns andererseits schaden können, wenn wir das Opfer Christi, falls Gott Sich damit zufrieden erklärt, nicht in seinem Wert anerkännten? Sicher würden wir in letzterem Falle keinen Frieden haben und uns nicht freuen können; aber würden wir als Gläubige weniger, sicher sein? Keineswegs. Ein Israelit, dessen Türpfosten mit Blut
Verlag: Ernst Paulus Verlag
Jahr: 1869-1876
Einband: Hardcover leichte Gebrauchsspuren
Seitenzahl: 4 Doppelbände
Format: 18x12
Inhaltsverzeichnis Botschafter 1869-1876 (Inhaltsverzeichnis_Botschafter_1869-1876.dot, 36 Kb) [Herunterladen]
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