Frieda Wehle, im Jahre 1897 in Kubschütz, im sorbischen Teil der Oberlausitz geboren, wuchs in einem gläubigen Elternhaus auf. Am Sterbebett ihrer jüngeren Schwester kam sie zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Sie folgte dem Ruf ihres Herrn und trat im Jahre 1921 in das Diakonissen-Mutterhaus des Deutschen Gemeinschafts-Diakonleverbandes in Elbingerode/Harz als Diakonisse ein.
Nach ihrer Ausbildung und anschließendem Dienst als Krankenhaus- und Gemeindeschwester erging ein zweiter Ruf an sie für die Äußere Mission nach China. Wunderbar ebnete Gott ihr die Wege. Im Herbst 1928 wurde sie als Missionarin der Marburger Mission, die zu jener Zeit innerhalb der damaligen China-Inland-Mission arbeitete, nach China ausgesandt. Es war ihr vergönnt, 21 Jahre im dunkelsten Heidentum, in der Provinz Yünnan, die frohe Botschaft von der Erlösungstat Jesu Christi zu verkündigen.
Sie erzählt in diesem Buch von ihren Erlebnissen und den großen Wundern Gottes, die sie dort erlebte.
Im Zuge der Ausweisung aller Missionare nach dem Wechsel der neuen Regierung in China mußte auch sie das Land verlassen und blieb in dem westdeutschen Zweig ihres Mutterhauses Bleibergquelle in Velbert/Rhld.
Aus Gesundheitsgründen war es ihr nicht mehr erlaubt, auf ein anderes Missionsfeld zu gehen. Gott aber öffnete ihr eine neue Missionstätigkeit in Oberursel/Taunus in der Klinik Hohe Mark.
Die Klinik Hohe Mark ist eine Klinik für Nervenund Psychosomatische Krankheiten, wo sie 17 Jahre als Seelsorgerin tätig war.