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Darunter leidet so mancher, daß er sich wie vergessen vorkommt, vergessen von den eigenen Kindern, von Freunden, auch vergessen von den Brüdern und Schwestern im Glauben. Er vermißt die Zeichen des Gedenkens: den Besuch, den Anruf, den Brief, das Wort, die Frage nach dem Ergehen, das stille und interessierte Zuhören. Ob es wenige sind, die unter diesem Eindruck, vergessen worden zu sein, resignieren oder verbittern?
Es ist sicher gut, wenn wir uns wieder erinnern, erinnern an die, die wir über der Fülle an Verpflichtungen und der Sorge um das eigene Leben vergessen haben. Ein Telefonanruf kann schon dunkle Gedanken verscheuchen und ein Kartengruß von Verbitterung befreien.
Und wenn sich keiner an uns erinnert? Da will das Evangelium zum Tragen kommen. Einer ist, der sich nicht erst an uns erinnern muß. In seinen Gedanken und in seinem Herzen sind wir stets gegenwärtig. Er hat uns nicht vergessen: Gott in Jesus Christus. Unser Leben ist voll von den Zeichen seines Gedenkens. Wir müssen sie nur sehen.
ISBN 3 88224 553 0
Best.-Nr. T 178
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