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Maria
Die unbekannten Seiten der »Mutter Gottes«
Die Autorin wollte ursprünglich die Echtheit der Manener-scheinungen beweisen. Sie machte sich an die Arbeit und verglich eine große Zahl der über 900 bezeugten Marienerschei-nungen mit der Bibel. Ihr Ergebnis: »Die katholische Maria ist nicht die in der Heiligen Schrift beschriebene Mutter des Erlösers Jesus.« Die Erscheinungen haben ihre Herkunft aus dem »Reich der Finsternis« und sind antichristliche Phantome. Elvira Maria Siade versteht ihr Buch dabei ausdrücklich als »Streitschrift für die Ehre der wahren Mutter des Herrn« und gegen deren Verfälschungen als »Himmelskönigin«, »Mittlerin« und »Miterlöserin«.
ISBN 3-87857-318-9
Verlag für Reformatorische Erneuerung Wuppertal
Kapitel 1: Regieanweisung
"Sein Auftreten zeigt sich entsprechend der Kraftentfaltung des Satans in jeder Art von Macht, trügerischen Zeichen und Wundern, in jeder Art böser Verführung für jene, die verlorengehen, weil sie der Lieb&zur Wahrheit nicht Einlaß gaben, um gerettet zu werden. Daher schickt ihnen Gott die Kraftentfaltung der Verführung, daß sie der Lüge glauben, damit alle das Gericht erfahren, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Gefallen hatten am Frevel." (KB: 2. Thess. 2,9-12)
Unterscheidung der Geister - Antichristliche Merkmale der Marienphantome
Die katholische Kirche war von Anfang an bemüht, eine wirksame Unterscheidung der Geister herauszuarbeiten. Ob aber ihren Bemühungen Erfolg zugesprochen werden kann, ist zweifelhaft, da sich die in negative und positive Kennzeichen aufgliedernden Kriterien wohl kaum dafür eignen, eine Unterscheidung zwischen himmlischen Boten und höllischen Abgesandten vorzunehmen. Als negative Kennzeichen werden in der mit Imprimatur versehenen römisch-katholischen Literatur folgende gewertet (RE 12):
„ Ist in den Worten der Erscheinung ein formeller Irrtum enthalten, der einer bestimmten offenbarten Wahrheit (nicht nur einer theologischen Ansicht) widerspricht, so kann die Erscheinung nicht von Gott kommen" - Wenn aber die als Kriterium benutzte geoffenbarte Wahrheit nicht Gottes Wort entspräche, sondern einer anderen Quelle entstammen würde, so könnte auch die Entscheidung, diese Erscheinung zu senden, nicht von Gott sondern von einer anderen Macht kommen, selbst wenn die Erscheinung sich keines formalen Irrtums schuldig gemacht hätte.
• „Ist bei den Erscheinungen selbst oder in deren Reden etwas enthalten, das mit der christlichen Sittenlehre unvereinbar ist, so sind die angeblichen Erscheinungen Produkt krankhafter oder perverser Veranlagung oder teuflischer Mache." - Selbstverständlich halten sich Dämonen - verkleidet als Engel des Lichts - an die christliche Sittenlehre! Wenn sie sich aber an diese Sittenlehre halten, jedoch den Glaubensinhalt der Heiligen Schrift in Frage stellen, wäre wiederum
die Entscheidung nicht Gott, sondern einer anderen Macht zuzuschreiben.
„Fordert die angebliche Erscheinung den Seher oder die Seherin auf zu Ungehorsam oder Auflehnung gegen die rechtmäßige Obrigkeit, so kann hier von einer himmlischen OffenbaninSütRede sein." Dieses Kriterium ist nicht schlüssig, denn die }Teilige Schrift sagt ausdrücklich, daß der Mensch Gott mehr zu gehorchen habe als den Menschen (Apg. 5,39), also der Hinweis auf den Gehorsam der Obrigkeit gegenüber in diesem Falle nicht stichhaltig ist.
Von den positiven Kennzeichen werden folgende genannt (RE 12):
„Ereignen sich die Erscheinungen würdevoll und erbauend, verbreiten sie Frieden und innige Liebe zu Gott, bewirken sie eifrigeres Beten und sühnende Bußübungen, treiben sie an zu Gehorsam und Bescheidenheit, so darf eine himmlische Erscheinung angenommen werden." - Bei diesem Kriterium sind mehrfache Trugschlüsse zu verzeichnen: Es steht zu erwarten, daß sich Satan, als zum Engel des Lichts verkleidet (2. Kor. 11), in eben der oben beschriebenen heuchlerisch-hoheitsvollen Art darstellt, sonst könnte er wohl schwerlich mit seiner Absicht zu verführen, Erfolg haben; die von ihm erzeugte Liebe ist daher eine Liebe zu einem Neben-Gott, dem auch der Gehorsam und die Bußübungen gelten.
„Sind die Erscheinungen ganz ausgerichtet auf Gottes Ehre statt auf persönliche Vorteile und menschliche Ziele, so wäre ein rein menschlicher und erst recht ein teuflischer Ursprung nicht leicht annehmbar." - Da alle Erscheinungen ausnahmslos nach den bei ihrer Vorstellung zur Einführung gegebenen Hinweisen auf ihre gottge-sandte Botschaft die eigene Ehre fordern und menschliche Ziele, wie die Vermeidung von Krieg oder kirchliche Belange statt der Botschaft der Heiligen Schrift im Vordergrund stehen, hätte dieses Kriterium, falls es tatsächlich angewandt würde, allein schon die Möglichkeit, die Unterscheidung der Geister vorzunehmen. Aber hinsichtlich der Marienerscheinungen wirkt die katholische Kirche blind - zu viele ihrer Mitglieder würden sie verlassen, wenn die Marienverehrung aufgegeben werden müßte.
„Wenn schon eine gewisseZeit hindurch auf Grund der Erscheinungen das Heil der Seelen mächtig gefördert wird, und manche Seele hierdurch wieder heimfindet zu Gott, so kann eine teuflische Beeinflussung bei der Entstehung dieses Gnadenortes nicht angenommen werden. Denn Satan wird sich nicht selbst schaden!" - Dieses Kriterium enthält einen tödlichen Fehlschluß, da es nicht berücksichtigt, daß Satan als „Vater der Lüge" gilt. Das Heimfinden zu Gott kann
Titel: Maria
Beschreibung: Elvira Maria Stade
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